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Equity Bridge

Definition:

Die Equity Bridge ist eine Methode zur Überleitung zwischen dem Unternehmenswert (Enterprise Value, EV) und dem Eigenkapitalwert (Equity Value) eines Unternehmens. Sie wird insbesondere im Rahmen von M&A-Transaktionen und Unternehmensbewertungen genutzt.

Berechnung:

Die Equity Bridge basiert auf folgender Formel:

Equity Value = Enterprise Value – Nettofinanzverbindlichkeiten ± Anpassungen

Dabei sind:

  • Enterprise Value (EV): Der Gesamtwert eines Unternehmens, einschließlich aller Schulden und Verbindlichkeiten.
  • Nettofinanzverbindlichkeiten: Die Differenz zwischen finanziellen Verbindlichkeiten (z. B. Bankkrediten) und liquiden Mitteln (z. B. Kassenbeständen).
  • Anpassungen: Faktoren wie nicht betriebsnotwendiges Vermögen oder Pensionsverpflichtungen, die den Eigenkapitalwert beeinflussen.

Bedeutung in der Praxis:

Die Equity Bridge wird in M&A-Deals verwendet, um einen klaren Überblick darüber zu geben, welcher Teil des Unternehmenswerts tatsächlich den Aktionären zusteht. Käufer und Verkäufer nutzen die Bridge, um einen fairen Kaufpreis zu bestimmen und unterschiedliche Bewertungsansätze zu harmonisieren.

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Elisabeth Schibler

M&A Manager

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